Welche Fehlsichtigkeiten kann man mit einer LASIK korrigieren?

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Welche Fehlsichtigkeiten kann man mit einer LASIK korrigieren?

Für die Excimerlaser-Korrektur von Fehlsichtigkeiten gibt es einen Standard. Diesen hat der Berufsverband der Augenärzte und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft gemeinsam als Kommission Refraktive Chirurgie in den KRC-Empfehlungen festgelegt. Er dient der Bewertung und der Qualitätssicherung refraktiv-chirurgischer Eingriffe.

Dementsprechend sind für eine verlässliche Oberflächenbehandlung, also einer PRK oder LASEK, Werte bis -6 Dioptrien und ein Astigmatismus bis 5 Dioptrien am besten geeignet. Die Anwendungsbereiche für eine FemtoLASIK liegen demnach bei bis -8 Dioptrien für Kurzsichtigkeit, -5 Dioptrien für Stabsichtigkeit und +3 Dioptrien für Weitsichtigkeit. Zusätzlich zu diesen Anwendungsbereichen gibt es noch Grenzbereiche mit einem etwas erweiterten Spektrum. Bei einem gemeinsamen Vorliegen von Myopie beziehungsweise Hyperopie und Astigmatismus muss dieses entsprechend berechnet werden.

Eine Presbyopie, also eine Altersweitsichtigkeit, die bei über Vierzigjährigen vorhanden ist, kann mit dem Excimerlaser nur mittels einer Monovision korrigiert werden. Das heißt, das nicht-dominante Auge bleibt etwas im Minusbereich und ist dann zuständig für die Nähe. Vorher wird das dominante Auge bestimmt, das dann das Sehen in die Ferne übernimmt. Diese Methode ermöglicht dann weitgehende Brillenfreiheit, ihre Verträglichkeit sollte allerdings vorher mittels eines Kontaktlinsentests geprüft werden.

2018-10-31T17:47:44+00:00 Februar 7th, 2016|