Wann darf ich mich auf keinen Fall einer LASIK-Operation unterziehen?

/Wann darf ich mich auf keinen Fall einer LASIK-Operation unterziehen?

Wann darf ich mich auf keinen Fall einer LASIK-Operation unterziehen?

Wie bei jeder Operation gibt es auch bei der Laser-Korrektur der Fehlsichtigkeiten Kontraindikationen, bei denen eine solche Operation nicht vorgenommen werden darf. Dabei unterscheidet man relative von absoluten Kontraindikationen. Unter einer absoluten Kontraindikation versteht man einen Zustand, bei dem auf keinen Fall eine Excimerlaser-Operation durchgeführt werden darf.

Für die LASEK oder PRK sind das zum einen chronisch progrediente Hornhauterkrankungen, wie zum Beispiel ein Keratokonus, ein Grauer Star mit Auswirkungen auf das Sehen, ein Grüner Star mit ausgeprägten Veränderungen des Gesichtsfeldes sowie eine feuchte Makuladegeneration. Weiterhin dürfen Patienten unter 18 Jahren sowie Schwangere und Stillende auf keinen Fall gelasert werden. Bei der FemtoLASIK kommen als weitere Kontraindikationen noch eine Hornhautdicke unter 480 Mikrometer vor der Operation sowie eine Resthornhautdicke unter 250 Mikrometer nach der Operation hinzu, und auch bei einem Forme Fruste Keratokonus (einer Vorstufe des Keratokonus, die nur mittels Messungen nachgewiesen werden kann) und bei bestimmten rheumatologischen und Autoimmun-Erkrankungen darf hier nicht operiert werden. Zudem kann auch die Einnahme bestimmter Medikamente wie Amiodaron oder Isotretinoin eine Excimerlaser-Operation verhindern.

2018-10-31T17:56:01+00:00 Februar 7th, 2016|