Dauer einer Laserbehandlung

Der Ablauf der FEMTO-Sekunden-LASER Behandlung

1. Schritt

Die sich im vorderen Bereich des Auges befindende Hornhaut ist durchsichtig und hat die Form eines Uhrglases. Sie besteht aus nicht durchblutetem Gewebe, ist im Durchschnitt ungefähr einen halben Millimeter dick und wirkt als starke Linse. Nachdem die Hornhaut schmerzfrei mit einem Silikonring fixiert wurde, trennt der Femtosekunden-Laser eine sehr dünne kreisrunde Hornhautlamelle, auch als Flap bezeichnet, von ca. einem zehntel Millimeter Dicke vom vordersten Hornhautabschnitt an, die dann vom Chirurgen aufgeklappt wird.

2. Schritt

Die nun freigelegte Hornhautschicht wird durch eine computergesteuerte gezielte Abtragung des Gewebes mit dem Excimer-Laser optimiert. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit entsteht durch die dadurch herbeigeführte Veränderung der Lichtbrechung an der Hornhaut. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und ist absolut schmerzfrei. Unwillkürliche Bewegungen der Augen werden dabei sofort vom Eye-Tracker System erfasst und vom Laser ausgeglichen. Im Anschluss daran wird der Flap wieder zurückgeklappt. Aufgrund von Adhäsionskräften liegt die Hornhautlamelle sofort wieder fest und präzise an ihrer ursprünglichen Stelle.

Die LASIK-Methode wurde schon millionenfach angewendet und ist die am häufigsten benutzte operative Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Der Eingriff gilt unter Medizinern als schnell durchführbar, unkompliziert und sicher.

femto-lasik-augenlasern Komplikationen während einer LASIK-Operation ergaben sich in der Vergangenheit hauptsächlich beim Schneiden des Flaps mittels eines sehr dünnen Messers (Mikrokeratom). Das Risiko eines unregelmäßigen Flaps war nicht zu unterschätzen. Genau aus diesem Grunde wird die Femto-LASIK empfohlen, da somit eine der wenigen existierenden Fehlerquellen ausgeschlossen wird.

Mit der FEMTO-LASIK ist der erste Schritt, also das Separieren der Hornhautlamelle vollkommen computergesteuert. So ergibt sich ein Flap mit genau der gewünschten Dicke und Form sowie dem gewünschten Durchmesser. Durch die variierbare zuverlässige Dickeneinstellung konnten die Behandlungsgrenzen erweitert werden. Mittels dieser neuartigen Technologie können jetzt auch vielfach Augen behandelt werden, die für eine konventionelle LASIK Operation nicht in Frage kamen. Alle Mikrokeratom-bedingte Komplikationen sind damit verschwunden. Die Behandlung wird zu einer reinen LASER-Behandlung (all Laser). Der Flap wird vollkommen berührungsfrei, präzise und gewebeschonend in einer genau bestimmter Tiefe präpariert. Dies garantiert stabilere Flaps mit verbesserter Heilung und höherer biochemischer Stabilität sowie eine höheren Qualität der Sehschärfe nach der Operation.
Im Fazit: mehr Sicherheit für den Patienten und bessere Seh-Qualität mit dem FEMTO-Sekunden Laser.

Wie sicher ist die konventionelle LASIK-Methode?

Die konventionelle LASIK-Methode ist bei gut geeigneten Augen mit minimalen Risiken sicher und verspricht gute visuelle Ergebnisse. Sie wurde bis heute mit minimaler Komplikationsrate Millionenfach durchgeführt. Mit Intralase ist die Komplikationsrate durch den Ausfall der Flap-Komplikationen vernachlässigbar gering. Zusätzlich können heute Augen, die früher einer LASIK-Operation nicht zugänglich waren eventuell Risikolos operiert werden.

Warum ist FEMTO-Sekunden-LASIK teurer?
Generell ist neuere Technik teurer. Das liegt zum einen daran, dass die Geräte an sich in der Anschaffung einen hohen Preis haben, und zweitens daran, dass vielfach zusätzliche Einmalinstrumente benutzt werden müssen, was weitere Kosten verursacht. Eines dieser Instrumente ist das Andockgerät. Allerdings finden die meisten Patienten, dass der Kostenunterschied im Vergleich zu den gewichtigen Vorteilen, wie erhöhte Sicherheit und größerer Erfolg, unbeträchtlich ist.

Warum FEMTO-LASIK?

  • weil der FEMTO-Sekunden-Laser, im Vergleich zum herkömmlichen Mikrokeratomen, den Patienten durch die Elimination potentieller Komplikationen eine extra Sicherheit bietet. Die Gefahr von Flap-Verrutschen, und -Falten, sowie freien Flaps, Button-holes und anderen Flap-Komplikationen wird ausgeschaltet.
  • weil mit dem FEMTO-Sekunden-Laser die Bildung dünnerer Flaps möglich ist, und dadurch nun auch Patienten mit dünner Hornhaut die Chance haben, gelasert zu werden.
  • weil durch die Präparation dünnerer Flaps mit dem FEMTO-Sekunden-Laser sich auch Patienten mit höheren Sehfehlern einer Excimer-Laser Operation unterziehen können.
  • weil mit dem FEMTO-Sekunden-Laser für Arzt und Patienten die Sicherheit besteht, dass die Flap-Bildung komplikationslos sein wird, und somit die ganze Operation entspannter verläuft.
  • weil FEMTO-Sekunden-LASIK komplett Computergesteuert und somit mit höchster Präzision durchgeführt wird.
  • weil der FEMTO-Sekunden-Laser einen Flap kreiert, der beim Zurücklegen ideal auf seinen vorherigen Platz passt.
  • weil die Behandlung mit dem FEMTO-Sekunden-Laser schmerzlos ist und während der Operation weniger Druck auf das Auge ausgeübt wird, was die ganze Prozedur für den Patienten bequemer gestaltet.

Die Konventionelle LASIK
Mit der konventionellen LASIK-Operation können Sehfehler wie Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hypermetropie) und Stabsichtigkeit (Astigmatismus) mit einem Computergesteuerten Excimer-LASER wirkungsvoll und schmerzlos beseitigt werden.
Dabei bedient sich der Operateur eines Mikrokeratoms, mit dessen Hilfe er eine dünne oberflächliche Hornhautlamelle präpariert. Anschließend wird dieser Flap vorsichtig aufgeklappt und mit dem Excimer-Laser der Sehfehler korrigiert. Zum Schluss wird der Flap zurückgeklappt und in seinen ursprünglichen Zustand gebracht.
Diese Methode der Beseitigung einer Fehlsichtigkeit erfreut sich seit langen Jahren großer Beliebtheit. Allerdings kann es, wenn auch selten, zu Mikrotom-abhängigen Flapkomplikationen kommen.
Die LASIK-Methode ist sowohl vom amerikanischen FDA (Food and Drug Administration), als auch vom BVA (Berufsverband der Augenärzte) und von der DOG (Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft) anerkannt.

Während der Augen-Laser-Operation

  • Es besteht keine Notwendigkeit einer Narkose, Spritze oder ähnlicher starker Betäubungsmittel vor der Operation. Eine leichte Beruhigungstablette und betäubende Augentropfen reichen vollkommen aus.
  • Auch während der Operation können Sie mit dem Arzt reden, und mit ihm in Verbindung bleiben.
  • Selbst wenn Sie während der Operation die Augen bewegen sollten, wird dies kein echtes Problem darstellen. Der Eye-Tracker des Excimer-LASERs folgt Ihren kleinsten Augenbewegungen und sorgt immer dafür, dass die LASER-Behandlung an der richtigen Stelle erfolgt.

Nach der Operation

  • sie können sofort nach der Operation nach Hause gehen.
  • nach der Operation ruhen Sie sich am besten zuhause ein paar Stunden aus.
  • die von uns mitgegebene Schutzbrille wird Ihre Augen vor Berührung schützen.
  • am nächsten Tag könne Sie Ihr gewohntes Leben langsam wieder aufnehmen.
  • das Tragen einer Sonnenbrille wird für die nächsten Tage empfohlen.
  • auf keinen Fall sollten Sie für die nächsten Tage Ihre Augen reiben oder drücken
  • Benutzen Sie die von uns verschriebenen Augentropfen wie von uns verordnet.
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