Die Sicherheit und Performance des High-Tech VISX STAR Excimer-Lasers ist weltbekannt. Es ist das erste Gerät, das eine FDA (Food and Drug Administration) Zustimmung in den USA erhalten konnte und wurde seither fortwährend erneuert und modernisiert. Mit dem VISX STAR S4 IR hat Visx seinen Ruhm nun noch mehr gesteigert. In diesem Excimer-Laser-System ist die allerneueste Laser-Technik integriert.

Alle Daten, die der VISX STAR S4 RI-Laser benötigt, werden vor der Behandlung direkt vom ebenfalls von Visx hergestellten WaveScan Wellenfront-Gerät übertragen, auch dem Neuesten von Visx. Nachdem der VISX STAR S4 IR-Laser alle Daten exakt verarbeitet hat wendet er sie mit allerhöchster Präzision auf das Auge an.

Die Vorteile des VISX STAR S4 IR-Lasers:

  • Variable Laser Spot Größe (VSS: Variable Spot Scanning)

Die Laser Spot Größe des VISX STAR S4 IR kann je nach Therapieplanung, von 650 Mikrometer auf 6,5 mm vergrößert werden. Diese Eigenschaft ermöglicht eine sehr viel glattere Hornhaut-Oberfläche bei weiterverkürzter Laser-Einwirkzeit. Dies wiederum führt zu einer äußerst Gewebeschonenden Laser-Behandlung. Das heißt mit dem STAR S4 IR erreicht man mit wenig Gewebeabtragung Spitzenergebnisse. Die Hornhaut bleibt dicker, so dass z.B. bei einer 4 Dioptrien Astigmatismus Behandlung nur zu etwa die Hälfte Gewebe abgetragen wird als mit anderen Excimer-Lasern. Da ist es klar, dass die Sicherheit der Behandlung ebenfalls Spitzenposition einnimmt.

  • Variable Laser Strahlenfrequenz (VRR: Variable Repetition Rate)

Durch die variierbare Laser Strahlenfrequenz kann die Operationsdauer auf ein Minimum gesenkt werden.

  • Integrierter Aberrometer
  • Aktives Eye-Tracking System (Active Track 3-D Eye Tracking)

Bei diesem System wird neben den Bewegungen entlang der X- und Y-Achsen auch die auf der Z-Achse liegenden, also auch Auf- und Abwärtsbewegungen verfolgt. Dabei registriert der Eye-Tracker auch noch die kleinsten Augenbewegungen und überträgt sie auf die Laserstrahlen, so dass diese dann sofort an die richtige Stelle dirigiert werden. Da im Gegensatz dazu die Geschwindigkeit der meisten anderen Eye-Tracker-Systeme zu langsam ist, kommt es bei ihnen immer wieder zu Lasereinwirkungen an nicht geplanter Stelle.

  • Aktive Zielverfolgung und automatische Zentrumseinstellung (Active Track Automatic Centering)

Das Laser-Steuerungssystem fixiert automatisch das Pupillenzentrum. Darum treffen auch alle Laserstrahlen ohne Fehler wie geplant auf die Hornhaut.

  • Iris-Erkennungsprogramm (IR: Iris Registration)

Diese Besonderheit, ein Wunder der Technik für eine perfekte Behandlung, werden Sie bei keinem anderen Laser-System finden; das erste und bislang einzige Iris- Erkennungssystem mit FDA Anerkennung. Mit dem no-touch Iris-Erkennungsprogramm können neben recht-links und hoch-runter Bewegungen auch Drehbewegungen um die eigene Achse festgestellt werden. Man muss bedenken, dass unsere Augen in Rückenlage um ca. 5-15 Grad um die eigene Achse rotieren. Und wir müssen zusätzlich bedenken, dass alle Standart-Aufnahmen und auch Wellenfront Aufnahmen in aufrechter Position gemacht werden, wohingegen die Laser-Behandlung im Liegen durchgeführt wird. Somit wird diese gewöhnlich immer um ca. 15 Grad verdreht appliziert. Dies ist vor allem bei Hornhautverkrümmungen und Wellenfront-Behandlungen ausgesprochen unerwünscht. In diesen Fällen könnte man versuchen den Kopf des Patienten durch mechanische Drehung etwa richtig auszurichten, was natürlich mit einer hohen Ungenauigkeit verbunden sein wird. Hier erweist sich die Iris-Registrierung als unverzichtbares Mittel. Mit der Iris Registrierung hat der STAR S4 IR dieses Problem vollkommen behoben und die Laser-Behandlung kann mit absoluter Genauigkeit durchgeführt werden. Im STAR S4 IR-System fotografiert und speichert das Wellenfront-Gerät in der aufrechten Position 56 Punkte auf der Regenbogenhaut (Iris). Diese Messungen werden dann digital direkt auf das Laser-Gerät übertragen. Wenn der Patient anschließend für die Behandlung auf dem Rücken liegt, macht das Laser-Gerät neue Aufnahmen der Iris und vergleicht sie mit den im Sitzen vom Wellenfront-Gerät durchgeführten Aufnahmen um sie dann miteinander zu vergleichen. Wenn dabei ein Drehfehler auftritt, rotiert der Laser-Kopf automatisch in die richtige Position. Der ganze Vorgang dauert dabei nur ein paar Sekunden und wird während der gesamten Laser-Behandlung aufrechterhalten. Damit ist das Entstehen eines Rotationsfehlers ausgeschlossen.