Die Bedeutung des Femtosekunden-Lasers wird durch die Präzision und die Sicherheit seiner Ergebnisse klar. Ein Fakt, der uns jeden Tag noch deutlicher wird. Mit hervorragender Computergesteuerten Technologie vermindert er beim wichtigsten und empfindlichsten Operationsschritt den Gewebeschaden aufs Minimalste. Während bei der klassischen Methode dieser erste Schritt durch den Operateur mit einem Mikrotom vorgenommen wird, übernimmt der Femtosekunden-Laser dies nun mit Mikrometer-Genauigkeit. Dadurch wird die Fehlerquelle um einen wichtigen Prozentsatz reduziert.

Mit der Femtosekunden-Laser-Technologie wird die refraktive Chirurgie erst sicher, und das Komplikationsrisiko auf ein Minimum vermindert. Nur durch diese neuartige Femtosekunden-Laser-Technologie wird die refraktive Chirurgie zu einer der sichersten Operationsmethoden überhaupt. Dies wurde auch durch zahlreiche klinische Arbeiten bestätigt.

Der Ablauf der Femtosekunden-Laser Behandlung

1. Schritt

Die sich im vorderen Bereich des Auges befindende Hornhaut ist durchsichtig und hat die Form eines Uhrglases. Sie besteht aus nicht durchblutetem Gewebe, ist im Durchschnitt ungefähr einen halben Millimeter dick und wirkt als starke Linse. Nachdem die Hornhaut mit einem Silikonring schmerzfrei fixiert wurde, trennt der Femtosekunden-Laser eine sehr dünne kreisrunde Hornhautlamelle, auch als Flap bezeichnet, von ca. einem zehntel Millimeter Dicke vom vordersten Hornhautabschnitt an, die dann vom Chirurgen aufgeklappt wird.

Mit dem Intralase FS (Femtosekunden-Laser) wurde das Problem der Mikrokeratom-bedingten Flap-Komplikationen komplett gelöst. Der 1. Schritt, also das Schneiden der Hornhautlamelle ist vollkommen computergesteuert. So ergibt sich ein Flap mit genau der gewünschten Dicke und Form sowie dem gewünschten Durchmesser. Durch die variierbare zuverlässige Dickeneinstellung konnten die Behandlungsgrenzen erweitert werden. Mittels dieser neuartigen Technologie können jetzt auch vielfach Augen behandelt werden, die für eine konventionelle LASIK-Operation nicht in Frage kamen. Der Intralase FS ist die bedeutendste Entwicklung im Bereich der Hornhautlamellen Zubereitung in den letzten 50 Jahren. Mit keinem einzigen mechanischen Mikrokeratom kann mit derselben Genauigkeit und Vorhersehbarkeit ein Flap geschnitten werden, und dies ganz ohne Messer und mechanischem Eingriff, nur mit LASER-Einwirkung. Dadurch sind alle Mikrokeratom-verursachten Komplikationen und unerwünschte Nebenwirkungen verschwunden. Durch Intralase wird die gesamte Operation eine reine LASER-Behandlung (all Laser).

Technische Daten des Intralase FS:

  • 1052 nm Wellenlänge Infrarot-Laser
  • 1/100 mm Spotgröße
  • sehr kurze Einwirkzeit
  • alle Parameter des Flaps wie Dicke, Größe, Ausrichtung, Randdesign individuell variierbar
  • Präparation des Flaps präzise und gewebeschonend
  • Flap wird berührungsfrei in genau bestimmter Tiefe geschnitten
  • garantiert stabilere Flaps mit verbesserter Heilung und höherer biochemischen Stabilität.

Durch diese neuartige Technologie ist die Sehschärfe nach der Operation von höherer Qualität.

Im Fazit:

für den Patienten mehr Sicherheit und bessere Qualität mit Intralase.

Warum Intralase?

  • weil Intralase, im Vergleich zum herkömmlichen Mikrokeratomen, den Patienten durch die Elimination potentieller Komplikationen eine extra Sicherheit bietet.
  • weil mit Intralase die Bildung dünneres Flaps möglich ist, und dadurch nun auch Patienten mit dünnerer Hornhaut die Chance haben, gelasert zu werden.
  • weil durch die Kreation dünnerer Flaps mit Intralase sich auch Patienten mit höheren Sehfehlern einer Excimer-Laser Operation unterziehen können.
  • weil mit Intralase für Arzt und Patienten die Sicherheit besteht, dass die Flap-Bildung komplikationslos sein wird, und somit die ganze Operation entspannter verläuft.
  • weil Intralase-LASIK komplett Computergesteuert und somit mit höchster Präzision durchgeführt wird.
  • weil Intralase einen Flap kreiert, der beim Zurücklegen ideal auf seinen vorherigen Platz passt.
  • weil Intralase schmerzlos ist und während der Operation weniger Druck auf das Auge ausgeübt wird, was die ganze Prozedur für den Patienten bequemer gestaltet.