PRK und LASIK im Vergleich

Die PRK ist eine Form der Augenlaserbehandlungen

Die photorefraktive Keratektomie (PRK) ist eine Behandlung, bei der die Oberfläche der Hornhaut mittels eines Excimer-Lasers neu geformt wird. Dieser Prozess entfernt nur etwa 5-10% der Dicke der Hornhaut bei milder bis mäßiger Kurzsichtigkeit – ungefähr die Dicke von 1 bis 3 menschlichen Haaren. Nach der Tropfanästhesie hält ein Lidhalter die Lider schmerzlos vom Blinzeln ab. Der Augenarzt schiebt dann vorsichtig die Oberfächenzellen der Hornhaut  zur Seite und beginnt mit dem Lasern.

Der Laser ist für absolute Genauigkeit und Präzision computergesteuert. Er ist auf die Fehlsichtigkeit jedes einzelnen Patienten speziell programmiert. Bei den meisten Patienten dauert die reine Laserzeit  weniger als eine Minute. Nach der Operation setzt der Arzt vorübergehend eine Kontaktlinse ein, die als Verband und dem Komfort dient.

Der Unterschied in der Genesung zwischen PRK und LASIK

Die Genesung nach der PRK beginnt mit dem Einsetzen der Kontaktlinse. Die Kontaktlinse wird für 3 bis 5 Tage getragen, bis die Oberfläche des Epithels geheilt ist. Nach der PRK erfolgt die erste  Nachuntersuchungen ein paar Tage nach der Operation. Wenn die Oberfläche des Epithels geheilt ist, wird sich das Auge angenehm anfühlen, und die Verbandskontaktlinse kann entfernt werden. Die Sehkraft kann zu diesem Zeitpunkt immer noch etwas verschwommen sein, da sie sich erst nach und nach verbessert.

Üblicherweise können Sie nach ein bis zwei Wochen wieder Auto fahren. Aber es kann bis zu 3 Monaten dauern, bis die bestmögliche Sehkraft erreicht ist. Die Ergebnisse bei PRK sind für Patienten mit bis zu 6 Dioptrien Kurzsichtigkeit sehr ähnlich wie bei LASIK. Lediglich die Genesung bei der PRK wird langsamer sein als bei der LASIK. Studien zufolge erzielen beide OPs nach einer bestimmten Zeit die gleichen Ergebnisse.

PRK und LASIK, Nebenwirkungen und Komplikationen

Bei der PRK wird kein Hornhautscheibchen erzeugt. Die oberste schützende Schicht der Hornhaut heilt nach der Operation von selbst. Die häufigsten Komplikationen einer PRK sind Vernarbungen, eine Störung im Heilungsverlauf und Infektionen. Allerdings sind alle Komplikationen und vor allem Infektionen nach PRK und auch LASIK extrem selten. Viele Augenärzte bevorzugen eine PRK bei Patienten mit großen Pupillen oder dünner Hornhaut um Komplikationen wie Halos oder Starbursts, die mit einem Hornhautscheibchen in Verbindung stehen können, zu vermeiden.

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