Bald ist Sommer! Aber auch die ersten Sonnenstrahlen im Frühling sollten in ihrer Wirkung nicht unterschätzt werden. Zum Schutz unserer Augen vor schädlichen UV-Strahlen sollten wir einen Hut mit breiter Krempe oder eine Sonnenbrille tragen. Diese ist mittlerweile ein begehrtes Mode-Accessoire, kann aber auch einen zusätzlichen mechanischen Schutz zum Beispiel bei Wassersportlern oder Fahrradfahrern bieten. Für optimalen Lichtschutz sollten die Gläser einer Sonnenbrille für Mitteleuropa eine ca. sechzig- bis fünfundachtzigprozentige Tönung (Kategorie 2-3) haben und sie sollten breite Bügel, bzw., eine gerundete Form haben, so dass seitlich kein Streulicht eindringen kann. Ein Aufkleber mit dem Hinweis "UV 400" deutet meist auf gute UV-Filter, allgemein festgelegte Richtlinien gibt es dafür allerdings nicht. Ein CE-Zeichen und der Hinweis 1836:1997 hingegen entsprechen den erfüllten Europäischen Sicherheitsanforderungen. Kunststoffgläser sind wegen der Unfallgefahr zu empfehlen. Graue, braune oder grüne Töne verursachen die geringsten Farbverfälschungen. Gelbe Gläser hingegen sind bei manchen Sportlern wegen der Kontrasterhöhung beliebt, aber leider nicht für den Straßenverkehr geeignet. Erhältlich sind auch am oberen Brillenrand stärker getönte und verspiegelte Gläser. Sonnenbrillen mit polarisierenden Gläsern sind vor allem bei Wassersportlern beliebt. So gibt es, wenn man nur auf ein paar Kleinigkeiten achtet, eine Vielzahl an Möglichkeiten, die ideale Sonnenbrille für jede Situation zu finden.