Die allergische Bindehautentzündung ist eine vor allem im Frühjahr sehr häufig anzutreffen, oft auch in Verbindung mit Entzündungen der Nasenschleimhaut. Wobei im Moment Allergene wie Pollen im Vordergrund stehen, gibt es selbstverständlich auch Überempfindlichkeitsreaktionen, die das ganze Jahr lang anhalten, zum Beispiel gegen Hausstaubmilben, Kosmetika oder Medikamente. Wer davon betroffen ist, weiß um die typischen Symptome wie Juckreiz, Rötung, Schwellung, und Tränenfluss, und wie sehr diese unser Lebensgefühl beeinträchtigen können. Aber es gibt auch Abhilfe; Die beste Lösung ist natürlich die Vermeidung der Allergieauslösenden Substanz. Wenn auch Ausspülen mit klarem Wasser und Kühlen nicht mehr hilft, gibt es eine Vielzahl an antiallergischen Augentropfen. Tropfen, die Dinatriumcromoglycinsäure enthalten, sind sehr wirksam, sollten allerdings schon vorbeugend genommen werden. Die zurzeit wohl am häufigsten verordneten Tropfen enthalten Antihistaminika mit schnellem Wirkungseintritt und wenig unerwünschten Nebenwirkungen. Und deshalb wird man nur in sehr schweren Fällen auf Kortison-haltige Mittel zurückgreifen müssen, da sie zwar sehr wirksam sind, allerdings auch eine ganze Palette an Nebenwirkungen haben können. Ihr Augenarzt wird sie in dieser Hinsicht gerne beraten.