Laser Behandlung

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Grundsätzlich gilt: nach der Lasik ein paar Tage kein Sport. Natürlich kann dann jede Sportart weiter ausgeübt werden. Eine Ausnahme bilden Kampfsportarten wie zum Beispiel Boxen, Kickboxen oder Karate. Wer eine solche Kontaktsportarten ausübt, kann diese nach einer PRK oder LASEK ohne Bedenken auch weiterhin praktizieren. Auf eine LASIK sollte in diesem Fall aus Sicherheitsgründen besser verzichtet werden. Mit Sportarten wie zum Beispiel Fitness, Laufen, Fahrradfahren, kann man nach einer Woche wieder fortfahren. Bei Sport im Freien dabei noch eine Weile eine Sonnen- bzw. Schutzbrille tragen. Schwimmen im Pool oder am Meer ist nach zwei Wochen wieder erlaubt, ebenso die Sauna oder das Dampfbad. Tauchen mit Taucherbrille oder Schnorcheln dürfen Sie dann nach drei Wochen wieder.

Eine Woche nach einer Excimer-Laser-Behandlung sind die Augen noch sehr empfindlich. Sie sollten nicht allzu sehr schwitzen, denn dann ist die Gefahr größer, dass Sie sich die Augen reiben. Und Sie sollten beim Duschen wegen erhöhter Infektionsgefahr kein Wasser in die Augen bekommen. Aber nach einer Woche dürfen Sie dann zum Beispiel wieder gemäßigt laufen, Fahrradfahren oder ins Fitness-Studio gehen. Bei Sport im Freien empfiehlt sich weiterhin eine Schutz- bzw. Sonnenbrille wegen herumfliegender Insekten und kleiner Fremdkörper. Mit Hochleistungssport sollten Sie noch ca. einen Monat warten. Schwimmen, im Meer oder im Pool können sie nach etwa zwei Wochen wieder. Dies gilt auch für die Sauna oder das Dampfbad. Tauchen, Schnorcheln und andere Wassersportarten sind nach drei Wochen wieder erlaubt. Nach einer LASIK sollten Sie keinen Kampfsport mehr ausüben wegen eventueller Verletzungsgefahr für den Flap. In diesem Fall empfiehlt sich eine LASEK oder eine PRK, nach der Sie wieder unbekümmert Karate, Jiu Jitsu, Kickboxen oder ähnliches betreiben dürfen.

Wenn eine Femtolasik oder auch PRK bzw. LASEK einmal korrekt durchgeführt werden konnte, werden Sie für diese Brillenwerte im Normalfall lebenslang keine weitere Korrektur dieser Fehlsichtigkeit, weder mit einer Brille noch mit Kontaktlinsen, benötigen. In Einzelfällen, diese betreffen vor allem hohe Werte, kann eine Nachkorrektur mit dem Excimerlaser notwendig werden. Eine solche Nachkorrektur findet im Allgemeinen ein paar Monate nach der ersten Operation statt. Die meisten Patienten, bei denen eine Nachkorrektur erfolgt, wissen meist schon im Vorfeld darüber Bescheid. Ein Wiederauftreten der Werte ist sehr selten, und betrifft meist junge Patienten mit hohen Minuswerten vor der Operation. Auch diese Patienten werden schon im Vorfeld entsprechend aufgeklärt. Eine Ausnahme bildet natürlicherweise die Altersweitsichtigkeit, den dafür braucht bis jetzt noch jeder eine Brille. Es gibt allerdings ein Laserverfahren namens Monovision, bei dem ein Auge für die Ferne, das andere Auge für die Nähe eingestellt wird. Dieses Verfahren kommt nur bei Patienten über 40 Jahren in Frage, und auch dann wird unser Augenarzt eingehend prüfen, ob diese Methode bei Ihnen angewendet werden kann, denn obwohl sie weitgehende Brillenfreiheit ermöglicht, kann sie keine absolute Brillenfreiheit garantieren. Ein Test mit entsprechenden Kontaktlinsen kann dabei sehr aufschlussreich sein. Unser Augenarzt wird Sie eingehend darüber informieren können.

Nach einer Femtolasik kann Im Normalfall der bei der ersten Operation dank der Präzision des Femtosekundenlasers hergestellte Flap vom Chirurgen wieder angehoben werden. Dies macht die Operation für Sie angenehmer, denn das etwas unangenehme Druckgefühl durch den Silikonring, der dabei benötigt wird, fällt komplett weg. Der Chirurg kann, nach der lokalen Tropfanästhesie, dem sterilem Abkleben der Lider und dem Befeuchten der Hornhaut, mit einem Spezialgerät, einem kleinen feinen Spatel ähnlich, den vorhandenen Flap vorsichtig lösen und zurückklappen, so das er dann ohne weiteres den vorhandenen Restwert weglasernt kann. Die Prozedur dauert lediglich ein paar Minuten, und ist absolut schmerzfrei. Nach der Operation sind die Verhaltensmaßregeln für Sie sowie die Tropftherapie im Regelfall genauso wie beim ersten Mal.

Es sollte mit einem Femtosekundenlaser kombiniert sein, an ein Wellenfrontgerät angebunden sein, mit einer Geschwindigkeit von 500 Herz arbeiten, eine variable Spotgröße haben und einen hochleistungsfähigen EyeTracker besitzen.

Bei weniger als einem Prozent aller Patienten bleibt nach einer Excimer-Laser-Behandlung eine leichte Restfehlsichtigkeit zurück. Bei sehr jungen Patienten, vor Allem bei Bestehen einer hohen Kurzsichtigkeit, kann während des postoperativen Verlaufs eventuell auch ein geringfügiger Wert neu entstehen. Bei höhergradiger Kurz- oder Weitsichtigkeit und hohem Astigmatismus ist das Risiko einer Restfehlsichtigkeit leicht erhöht. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, falls es in der Genesungsphase zu einer Infektion oder einer Reaktion kommen sollte. Deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass Sie die vorgeschriebene Therapie, vorwiegend mit Augentropfen, genau einhalten und die Nachkontrollen wahrnehmen. Denn auch wenn Sie nichts spüren sollten, es kann dennoch sein, dass die Tropfentherapie geändert werden muss, und das kann dann nur Ihr Augenarzt. Die wichtigste Vorraussetzung für eine Nachkorrektur mit dem Excimer-Laser bei einer Restfehlsichtigkeit ist eine ausreichende restliche Hornhautdicke. Ein weiteres Kriterium ist die Steilheit der Hornhaut. Beide Kriterien werden, unter anderem, vor einer Nachbehandlung, wenn nötig zu verschiedenen Terminen, nachgemessen. Nach einer bestimmten Zeit des Abwartens können wir dann, wenn alle Bedingungen erfüllt sind, eine weitere Laser-Behandlung durchführen. Diese ist für Sie während eines bestimmten Zeitraums kostenfrei.

Für die Excimer-Laser-Korrektur von Fehlsichtigkeiten gibt es einen Standart. Diesen hat der Berufsverbandes der Augenärzte und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft gemeinsam als Kommission für Refraktive Chirurgie in den KRC Empfehlungen festgelegt. Er dient der Bewertung und der Qualitätssicherung refraktiv-chirurgischer Eingriffe. Dementsprechend sind für eine verläßliche Oberflächenbehandlung, also einer PRK oder LASEK, Werte bis -6 Dioptrien und ein Astigmatismus bis 5 Dioptrien am besten geeignet. Die Anwendungsbereiche für eine FEMTO-LASIK sind demnach bis -8 Dioptrien für Kurzsichtigkeit, bis -5 Dioptrien für Stabsichtigkeit und +3 Dioptrien für Weitsichtigkeit. Zusätzlich zu diesen Anwendungsbereichen gibt es noch Grenzbereiche mit etwas erweiterten Spektrum. Bei einem gemeinsamem Vorliegen von Myopie beziehungsweise Hyperopie und Astigmatismus muss entsprechend berechnet werden. Eine Presbyopie, also eine Altersweitsichtigkeit, die bei über Vierzigjährigen vorhanden ist, kann mit dem Excimer-Laser nur mittels einer Monovision korrigiert werden. Das heißt das nicht-dominante Auge bleibt etwas im Minusbereich und ist dann zuständig für die Nähe. Vorher wird das dominante Auge bestimmt, das dann das Sehen in die Ferne übernimmt. Diese Methode ermöglicht dann weitgehende Brillenfreiheit, ihre Verträglichkeit sollte allerdings vorher mittels eines Kontaktlinsen-Test geprüft werden.