FemtoLasik

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Ganz grundsätzlich ist eine Femto-Lasik bei Kampfsport nicht ausgeschlossen. Es kommt nämlich drauf an, ob Sie hauptsächlich trainieren oder auch an Wettkämpfen teilnehmen. Kampfsport-Training ist auch mit einer Femto-Lasik möglich. Man kann ohne Bedenken eine Woche nach der Operation wieder seine Ausdauer trainieren, wie zum Beispiel beim Seilspringen, aber auch kräftig auf einen Sandsack oder Punching-Ball schlagen. Falls Sie allerdings auch an Wettkämpfen teilnehmen, einen solchen Sport professionell ausüben, oder auch nur in den Sparing treten, sollte zur Sicherheit keine Femto-Lasik durchgeführt werden, denn dann sind Kopf- und Augenverletzungen jeglicher Art durch Schläge oder Tritte nicht ausgeschlossen, und dies bedeutet unter Umständen eine Gefahr für den Flap. Diese Gefahr besteht überdies jahrelang. Es bringt nichts, wenn Sie mit dem Kampfsport ein paar Wochen pausieren. In diesem Fall ist eine Oberflächenbehandlung wie die LASEK bzw. PRK die bessere Lösung, denn nur dann können Sie Ihren Sport mit Spaß, konzentriert und ohne Bedenken ausführen.

Meist ist eine FEMTO-LASIK möglich und empfehlenswert. Vor der Operation werden während der Voruntersuchung alle für die refraktive Chirurgie nötigen Messungen ,wie die objektive Bestimmung der refraktiven Werte, der Augeninnendruck, die Hornhautdicke, sowie die Hornhautbeschaffenheit und -oberfläche durchgeführt. Falls notwendig kann zum Beispiel auch eine Endotelzellmessung, also eine besondere Messung der Hornhautrückseite, durchgeführt werden. Erst nachdem alle Messungen analysiert wurden und eine Refraktion sowie die ärztliche Untersuchung erledigt sind, kann der Arzt, natürlich mit Ihnen gemeinsam, feststellen, welche Operationmöglichkeit für Sie die geeigneteste ist. Eine Femto-Lasik wird in den meisten Fällen möglich sein. Allerdings kann es zum Beispiel aufgrund einer dünnen Hornhaut, oder einer Unregelmßigkeit der Hornhautoberfläche ratsam sein, aus Sicherheitsgründen eine LASEK bzw. eine PRK durchzuführen. Auch wenn Sie Kampfsport ausüben oder einer Arbeit nachgehen, bei der es mal zu einem Kopftrauma oder einer Augenverletzungen, zum Beispiel durch einen Schlag kommen könnte, kann eine LASEK, ebenfalls aus Sicherheitsgründen, besser sein. Manchmal ist die LASEK/PRK angebracht, obwohl die ersten zwei Tage sehr unangenehm sind und der ganze Regenerationsprozess länger dauert. Dabei sollte man nicht vergessen, dass der Excimer-Laser für beide Behandlungs-Methoden derselbe ist, das Ergebnis also im Endeffekt gleich ausfallen wird.

Ein gutes Laserzentrum erkennt man schon am ersten Telefonat, nachdem Sie gut vorbereitet zur Voruntersuchung kommen sollten um dort dann freundlich und kompetent empfangen zu werden. Stellen Sie Sich dann im Verlauf der Untersuchung, Beratungen und Aufklärung einfach weiterhin zum Beispiel folgende Fragen: Wurde eine Wellenfrontaufnahme durchgeführt? Wurden Ich gut beraten bzw. aufgeklärt? Habe ich noch offene Fragen?-Es sollten keine Fragen offen bleiben, Sie sollten vollkommen sicher in die Op gehen. Falls eine LASIK-Operation empfohlen wurde, ist dies auch wirklich eine FEMTO-LASIK? Hat die Klinik die besten LASER-Geräte; mit hochsensiblen Eye-Tracker, einem individuellem Ablationsprofil, einer Schnelligkeit von 500 Herz und variabler Spotgröße? Hat die Klinik ein gut eingespieltes Team mit erfahrenen Chirurgen? Hat der Chirurg mich auf alle Alternativen hinwiesen und alle Risiken erwähnt? Bin ich noch verunsichert? Falls nach der Beratung und Aufklärung noch Unklarheiten bestehen, können Sie uns jederzeit nochmal ansprechen. Wir werden Ihnen gern weitere Auskünfte geben.

Aufgrund der niedrigsten Komplikationsrate und der höchsten Präzision ist die Femto-LASIK, die von uns bevorzugte Behandlungsmethode.
Mittels des Femtosekundenlasers wird ein hauchdünner Hornhautdeckel präpariert.
Der Hornhautdeckel, auch als Flap bezeichnet, wird aufgeklappt und mittels Excimer-Laser wird die Fehlsichtigkeit korrigiert.
Der Einsatz des Femtosekunden- sowie des Excimer-Lasers ist komplett computergesteuert.

Vor der Laser-Behandlung wird die Hornhaut mit Augentropfen betäubt.

Während der gesamten Behandlung ist der Patient bei vollem Bewusstsein und kann mit dem Arzt kommunizieren.

Anschließend kann der Patient den OP-Bereich selbständig verlassen, jedoch ist das Führen eines Kraftfahrzeuges nicht möglich.
Eine Begleitperson ist empfehlenswert.
Über die Verhaltensregeln und die Anwendung der Augentropfen werden Sie ausführlich aufgeklärt.

PRK
PRK ist ein Augenlaser-Verfahren, bei dem die oberste Schicht der Hornhaut, die Epithelschicht, mechanisch vollständig abgetragen wird.
Danach erfolgt die Behandlung der Hornhaut mit dem Excimer-LASER, die Korrektur der Fehlsichtigkeit.
Anschließend wird eine Verbandskontaktlinse eingesetzt.

Vor der LASER-Behandlung wird die Hornhaut mit Augentropfen betäubt.

Während der gesamten Behandlung ist der Patient bei vollen Bewusstsein und kann mit dem Arzt kommunizieren.

Der Patient kann anschließend den OP-Bereich selbstständig verlassen. Das Führen eines Kraftfahrzeuges ist noch nicht möglich.
Über die Verhaltensregeln und die Anwendung der Augentropfen werden Sie ausführlich informiert.