Für die Excimer-Laser-Korrektur von Fehlsichtigkeiten gibt es einen Standart. Diesen hat der Berufsverbandes der Augenärzte und die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft gemeinsam als Kommission für Refraktive Chirurgie in den KRC Empfehlungen festgelegt. Er dient der Bewertung und der Qualitätssicherung refraktiv-chirurgischer Eingriffe. Dementsprechend sind für eine verläßliche Oberflächenbehandlung, also einer PRK oder LASEK, Werte bis -6 Dioptrien und ein Astigmatismus bis 5 Dioptrien am besten geeignet. Die Anwendungsbereiche für eine FEMTO-LASIK sind demnach bis -8 Dioptrien für Kurzsichtigkeit, bis -5 Dioptrien für Stabsichtigkeit und +3 Dioptrien für Weitsichtigkeit. Zusätzlich zu diesen Anwendungsbereichen gibt es noch Grenzbereiche mit etwas erweiterten Spektrum. Bei einem gemeinsamem Vorliegen von Myopie beziehungsweise Hyperopie und Astigmatismus muss entsprechend berechnet werden. Eine Presbyopie, also eine Altersweitsichtigkeit, die bei über Vierzigjährigen vorhanden ist, kann mit dem Excimer-Laser nur mittels einer Monovision korrigiert werden. Das heißt das nicht-dominante Auge bleibt etwas im Minusbereich und ist dann zuständig für die Nähe. Vorher wird das dominante Auge bestimmt, das dann das Sehen in die Ferne übernimmt. Diese Methode ermöglicht dann weitgehende Brillenfreiheit, ihre Verträglichkeit sollte allerdings vorher mittels eines Kontaktlinsen-Test geprüft werden.