Bei weniger als einem Prozent aller Patienten bleibt nach einer Excimer-Laser-Behandlung eine leichte Restfehlsichtigkeit zurück. Bei sehr jungen Patienten, vor Allem bei Bestehen einer hohen Kurzsichtigkeit, kann während des postoperativen Verlaufs eventuell auch ein geringfügiger Wert neu entstehen. Bei höhergradiger Kurz- oder Weitsichtigkeit und hohem Astigmatismus ist das Risiko einer Restfehlsichtigkeit leicht erhöht. Das Risiko ist ebenfalls erhöht, falls es in der Genesungsphase zu einer Infektion oder einer Reaktion kommen sollte. Deshalb ist es von großer Wichtigkeit, dass Sie die vorgeschriebene Therapie, vorwiegend mit Augentropfen, genau einhalten und die Nachkontrollen wahrnehmen. Denn auch wenn Sie nichts spüren sollten, es kann dennoch sein, dass die Tropfentherapie geändert werden muss, und das kann dann nur Ihr Augenarzt. Die wichtigste Vorraussetzung für eine Nachkorrektur mit dem Excimer-Laser bei einer Restfehlsichtigkeit ist eine ausreichende restliche Hornhautdicke. Ein weiteres Kriterium ist die Steilheit der Hornhaut. Beide Kriterien werden, unter anderem, vor einer Nachbehandlung, wenn nötig zu verschiedenen Terminen, nachgemessen. Nach einer bestimmten Zeit des Abwartens können wir dann, wenn alle Bedingungen erfüllt sind, eine weitere Laser-Behandlung durchführen. Diese ist für Sie während eines bestimmten Zeitraums kostenfrei.