Direkt nach einer Laser-Operation werden Sie sehen können, allerdings noch etwas verschwommen. Dies gilt sowohl für die LASEK als auch für die Femto-Lasik. Nach der Femto-Lasik gilt weiterhin: das verschwommene Sehen dauert solange, bis eine erste Heilung erfolgt ist, also individuell unterschiedlich ein paar Stunden. Solange sind auch die Augen noch sehr empfindlich, sie können tränen, brennen und stechen. Am Tag nach der Lasik werden Sie keine oder kaum mehr Beschwerden haben, und ein annehmbar gutes Sehen. Die meisten Patienten können am folgenden Tag wieder Autofahren und arbeiten. Am Anfang werden noch Sehschwankungen auftreten, bis sich dann nach etwa drei bis sechs Monaten das Sehen vollkommen stabilisiert haben wird. Diese Stabilisierungsphase ist unter anderem abhängig vom Alter des Patienten, vom Grad der Trockenheit der Augen, und damit auch von der beruflichen Tätigkeit und den Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel viel Arbeit am Monitor oder Aufenthalt in klimatisierten Räumen, des weiteren von den refraktiven Ausgangswerten. Allgemein gilt; je höher der Wert, vor allem im Weitsichtigkeitsbereich oder als Hornhautverkrümmung, desto länger dauert die Stabilisierung. Bei einer Oberflächenbehandlung, also einer LASEK oder PRK, dauert das anfängliche Verschwommensehen etwas länger, im Regelfall ca. zwei Tage. Dann folgt eine Phase passablen bis guten Sehens mit stetiger Sehverbesserung während der nächsten drei Wochen. Hier werden Sie wieder arbeiten und Autofahren können. Die Folgezeit ähnelt dann der nach einer FEMTO-LASIK. Grundsätzlich gilt: die Augen werden nach der Operation nicht verbunden, Sie bekommen zum Schutz lediglich eine Sonnenbrille mit.