Wenn nach der Voruntersuchung die Wahl auf eine LASIK fällt, wird das bei uns immer ein FEMTO-LASIK sein. Bei der FEMTO-LASIK wird das Hornhautdeckelchen, also der Flap, immer mit einem LASER, dem sogenannten Femtolaser geschnitten. Der Laser macht das, indem er winzige Gasbläschen in eine vorbestimmte Ebene der Hornhaut setzt. Dabei ist während der benötigten 10-20 Sekunden lediglich ein leichter Druck auf dem Auge zu spüren. Dieser Druck kommt zum Einen von dem Silikonring, der das Auge fixiert, zum Anderen durch das Andocken an den Laser-Konus, der dafür sorgt, dass die Laserstrahlen da ankommen, wo sie sollen. Das Lasern selbst ist absolut schmerzfrei. In unserer Klinik benutzen wir hierfür den Intralase IFS, zur Zeit einer der besten auf diesem Gebiet. Im Gegensatz dazu wird bei der konventionellen LASIK das Hornhautdeckelchen mit einer Klinge, dem sogenannten Mikrokeratom geschnitten. Zusätzlich zum erhöhten Druck, der dabei auf das Auge einwirkt, ist diese Methode bei Weitem unsicherer; das Risiko von zum Beispiel, um nur die Wichtigsten zu nennen; zu dünnen Flaps, von unvollständigen Flaps und von Löchern im Flap ist unvergleichlich höher. Der Flap, der durch ein Mikrokeratom geschaffen wird, ist in der Mitte dünner, es handelt sich um einen sogenannter Meniskus-Flap. Der Flap, der mit dem Femtolaser kreiert wird, hat eine gleichmäßige, vorher sehr gut vorhersehbare Dicke. Dies wirk sich vor allem günstig aus, wenn die Hornhaut von Anfang an nicht sehr dick ist, oder auch bei einer eventuellen Nachkorrektur, da ein solcher Flap sicherer anzuheben ist.