Natürlich ist es vollkommen normal, am Tag nach einer FEMTO-LASIK noch nicht ganz klar zu sehen. Die Augen müssen sich erst erholen und Sie dürfen noch Ihre Tropfentherapie zu Ende bringen! Selbst Patienten, die schon am ersten Tag eine Sehschärfe von 100 Prozent aufweisen, haben wahrscheinlich noch ein kleines Defizit in der Sehqualität. Ein normaler Verlauf wäre in etwa so: direkt nach der Operation kann das Sehen, abhängig von den ursprünglichen Werten, eventuell schon etwas besser sein als vorher ohne Sehhilfe, die nächsten paar Stunden sind dann im allgemeinen etwas unangenehm; man hat ein leichtes Fremdkörpergefühl, die Augen können etwas tränen, brennen und stechen, und dadurch wird auch das Sehen etwas beeinträchtigt. In dieser Zeit ist es am besten, die Augen geschlossen zu halten. Nach diesen paar Stunden sind die Augen schon ziemlich erholt, und die meisten Patienten können dann auch wieder Autofahren. Aber man sollte nie vergessen, dass, obwohl die Heilung anfangs sehr schnell fortschreitet, der eigentliche Heilungsprozess monatelang dauert. In dieser Phase kann es noch zu Sehschwankungen kommen. Ein häufiger Grund für noch unklares Sehen in der Anfangszeit sind trockene Augen und in diesem Fall kann mit künstlicher Tränenflüssigkeit abgeholfen werden. Zusätzlich sind bei über Vierzigjährigen leichte Sehstörungen in der Ferne oder der Nähe über ein paar Wochen die Regel. Hier hilft dann etwas Geduld.