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Laser Behandlung
Laser-Operation
Lasik
Lasik-Operation
Ob Sie am Tag nach der Femto-Lasik wieder arbeiten können ist sehr stark von Ihrer Arbeit abhängig. Sie könnten zum Beispiel einer Arbeit im Büro wieder nachgehen. Wichtig ist nur, dass bei der Arbeit kein Wasser und kein Staub in die Augen gelangt. Ein KFZ-Mechatroniker, ein Lagerarbeiter, aber auch ein Bademeister sollten ein paar Tage mit der Arbeit pausieren, um die Infektionsgefahr möglichst gering zu halten. Dasselbe gilt für Beschäftigte im Krankenhaus, in Arztpraxen und Alters-bzw. Pflegeheimen, sowie auch für Tierärzte und deren Angestellte. Als Universitätsprofessor, in den meisten Lehrberufen oder an der Kasse zum Beispiel dürfen Sie am nächsten Tag wieder arbeiten. Wer viel am PC arbeitet, womöglich in einem klimatisierten Raum, wird länger Befeuchtungstropfen benutzen müssen. Berufsfahrer müssen darauf achten, dass sie vor Wiederaufnahme ihres Berufs ausreichend sehen. Nutzen Sie dafür unsere Nachkontrolltermine. Während der ersten Wochen sollte man die Klimaanlage im Auto auslassen. Und egal welcher Tätigkeit Sie nachgehen, wichtig ist, dass Sie Ihre Tropfen weiterhin wie vorgeschrieben benutzen.
Selbstverständlich kann man neben der Kurzsichtigkeit (Myopie) auch Weitsichtigkeit (Hyperopie) und Stabsichtigkeit (Astigmatismus) lasern. Dies ist auch in Kombination möglich. Einzig die Altersweitsichtigkeit kann mit LASIK noch nicht zuverläßig behandelt werden.
Um eine erfolgreiche LASIK-Operation durchführen zu können, sollten Sie folgende Voraussetzungen erfüllen:

  • Sie müssen 18 Jahre oder älter sein.
  • Sie sollten keine Kollagenose oder ähnliche Autoimmunerkrankung haben. Auch ein nicht eingestellter Diabetes Mellitus ist eine Kontraindikation für eine LASIK-Operation.
  • Ihre Refraktion sollte im Jahr vor der Operation stabil gewesen sein.
  • Die Hornhaut-Topographie Meßwerte müssen passend sein.
LASIK wird seit über 20 Jahren angewendet und ist so sicher, dass in der Regel beide Augen an einem Tag operiert werden. Außerdem ist speziell bei höherer Fehlsichtigkeit der Unterschied zwischen dem behandelten und dem unbehandelten Auge so groß, dass ein angenehmes Sehen in der Zwischenzeit nicht möglich wäre. Die hohe Patientenzufriedenheit nach dem Eingriff und die immer weiter perfektionierten Behandlungsmethoden haben in den letzten Jahren zu einer stetig steigendenden Patientenzahl geführt.
LASIK steht für „Laser-In-Situ-Keratomileusis“. Dies bedeutet, dass mit einem Laserstrahl unter einer schützenden Hornhautlamelle (Flap) ein chirurgischer Eingriff an der Hornhaut durchgeführt wird. Dadurch wird die Fehlsichtigkeit korrigiert. Die Gesamtbrechkraft des Auges wird der Gesamtlänge des Auges angepasst und somit entsteht ein scharfes Netzhautbild. Das Tragen einer Brille oder von Kontaktlinsen wird überflüssig.
Unter Berücksichtigung der individuellen Hornhautdaten und Form der Hornhaut kann man LASIK zur Korrektur von Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Astigmatismus anwenden.
Gemäß der KRC (Kommission Refraktive Chirgurgie) liegt der Anwendungsbereich für Kurzsichtigkeit bis -9dpt, Weitsichtigkeit bis +4 dpt und Astigmatismus bis 5dpt.
Die individuelle Toleranz bewegt sich bei 2dpt.
Mit Lasersystemen der neusten Generation kann man höhere, aber auch kompliziertere Werte korrigieren als mit herkömmlichen Lasern.
Durch einen wesentlich geringeren Gewebeabtrag ist LASIK mit unseren Laser sehr gewebeschonend.
Wir arbeiten mit Lasern von AMO- VISX S4 und von ALCON WaveLight EX 500.
Die Lesebrille bleibt nach einer LASIK-Operation normalerweise erhalten.
Es gibt jedoch verschiedene Möglichkeiten das Problem der Presbyopie anzugehen.
Ihr Augenarzt wird Sie gerne darüber informieren.
Die Messung optischer Fehler höherer Ordnung ist die Grundlage der Wellenfrontanalyse. Unter optischen Fehlern höherer Ordnung versteht man Effekte, die zur Beeinträchtigung der Abbildungsqualität auf der Netzhaut führen können. Dieser Zustand ist weder mit Brille noch mit Kontaktlinsen korrigierbar. Die Wellenfrontgeführte LASIK erlaubt eine optimale, augenspezifische und auf Sie maßgeschneiderte Korrektur. Dadurch wird ein deutlich verbessertes Sehvermögen vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen, zum Beispiel beim Dämmerungssehen und in der Nacht, und eine Verbesserung der Kontrast-Sehqualität ermöglicht
LASIK ist für die Jenigen sinnvoll, die durch das Tragen von Brille und Kontaktlinsen in Beruf und Freizeit eingeschränkt sind oder auf das Tragen verzichten möchten.
Erfüllen Sie die medizinischen Voraussetzungen für diesen Eingriff, steht Ihrem Wunsch auf perfektes Sehen nichts im Weg!
1.Schritt.
Am vorderen Bereich des Auges befindet sich die Hornhaut.
Sie ist durchsichtig und hat die Form eines Kugelabschnittes.
Die Hornhaut besteht aus nicht durchblutetem Gewebe und ist im Durchschnitt ungefähr eine halbe Millimeter dick.
Der Femtosekundenlaser schneidet eine sehr dünne kreisrunde Hornhautlamelle, auch als Flap bezeichnet, von ca. einem zehntelmillimeter Dicke. Die Hornhautlamelle wird aufgeklappt.

2. Schritt
Die nun freigelegte Hornhautschicht wird durch eine gezielte Abtragung des Gewebes mit dem Excimer- Laser optimiert. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit entsteht durch die Korrektur der Lichtbrechung an der Hornhaut..

Die LASIK Methode wurde schon millionenfach angewendet und ist die am häufigsten benutzte Korrektur von Fehlsichtigkeiten. Der Eingriff gilt unter Medizinern als schnell, unkompliziert und sicher.
Komplikationen ergaben sich in der Vergangenheit hauptsächlich beim Schneiden des Flaps mittels eines sehr dünnen Messers (Mikrokeratom). Genau aus diesem Grunde empfehlen wir die Femto- LASIK, da eine der wenigen existierenden Fehlerquellen ausgeschlossen wird.

Die Korrektur der Fehlsichtigkeit selbst erfolgt durch einen computergesteuerten Abtrag von Hornhautgewebe. Dadurch wird die Brechkraft der Hornhaut verändert und die Fehlsichtigkeit aufgehoben. Dieser Vorgang dauert nur wenige Sekunden und ist schmerzfrei. Im Anschluss daran wird der Flap wieder zurück geklappt.
Aufgrund von Adhäsionskräften liegt die Hornhautlamelle sofort wieder fest und präzise an ihrer ursprünglichen Stelle.