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Laser Behandlung
Laser-Operation
Lasik
Lasik-Operation
Schon einen Tag nach der FEMTOLASIK dürfen Sie sich wieder schminken. Make-Up, Puder (beim Auftragen am besten die Augen kurz schließen), Lippenstift, Wangenrouge, und auch Abdeckstifte sind erlaubt. Sie sollten dabei Kosmetika, aber auch Cremes, Lotionen und Seren nur in den Bereichen um Wangen und Augenbrauen auftragen, denn Sie müssen für zwei Wochen noch die Augen aussparen. Falls Sie unter sehr trockener Haut leiden, dürfen Sie schon während der ersten paar Tage spezielle, Parfüm- und Konservierungsmittelfreie Creme (erhältlich in der Apotheke) ganz vorsichtig im Bereich der Augen verwenden. Legen Sie dabei besonderen Wert darauf, dass keine Creme ins Auge gelangt und reiben Sie nicht die Augen. Während der ersten zwei Wochen nach der LASIK verboten sind Lidschatten in Puder- oder Cremeform, Cajal, Mascara, und Lid-Seren zur Verlängerung der Wimpern. Vor allem Stifte und die kleinen Mascara-Bürstchen könnten die noch empfindlichen Augen sehr leicht verletzen, und schon kleine Hornhautkratzer in der Heilungsphase können zu Infektionen führen. Zudem besteht während der ersten zwei Wochen eine erhöhte Gefahr von Flap-Verletzungen beim Abschminken.
Direkt nach einer Laser-Operation werden Sie sehen können, allerdings noch etwas verschwommen. Dies gilt sowohl für die LASEK als auch für die Femto-Lasik. Nach der Femto-Lasik gilt weiterhin: das verschwommene Sehen dauert solange, bis eine erste Heilung erfolgt ist, also individuell unterschiedlich ein paar Stunden. Solange sind auch die Augen noch sehr empfindlich, sie können tränen, brennen und stechen. Am Tag nach der Lasik werden Sie keine oder kaum mehr Beschwerden haben, und ein annehmbar gutes Sehen. Die meisten Patienten können am folgenden Tag wieder Autofahren und arbeiten. Am Anfang werden noch Sehschwankungen auftreten, bis sich dann nach etwa drei bis sechs Monaten das Sehen vollkommen stabilisiert haben wird. Diese Stabilisierungsphase ist unter anderem abhängig vom Alter des Patienten, vom Grad der Trockenheit der Augen, und damit auch von der beruflichen Tätigkeit und den Umgebungsbedingungen, wie zum Beispiel viel Arbeit am Monitor oder Aufenthalt in klimatisierten Räumen, des weiteren von den refraktiven Ausgangswerten. Allgemein gilt; je höher der Wert, vor allem im Weitsichtigkeitsbereich oder als Hornhautverkrümmung, desto länger dauert die Stabilisierung. Bei einer Oberflächenbehandlung, also einer LASEK oder PRK, dauert das anfängliche Verschwommensehen etwas länger, im Regelfall ca. zwei Tage. Dann folgt eine Phase passablen bis guten Sehens mit stetiger Sehverbesserung während der nächsten drei Wochen. Hier werden Sie wieder arbeiten und Autofahren können. Die Folgezeit ähnelt dann der nach einer FEMTO-LASIK. Grundsätzlich gilt: die Augen werden nach der Operation nicht verbunden, Sie bekommen zum Schutz lediglich eine Sonnenbrille mit.
Die PRK-, bzw. die sehr ähnliche LASEK-Methode, also Laser-Oberflächen-Behandlungen der Hornhaut, sind keinesfalls schlechter als die anderen Excimer-Laser-Operationen. Sie sind nur anders; bei einer Oberflächen-Behandlung wird kein stromaler Flap angehoben, es gibt also keinen Hornhautschnitt. Deshalb kommen weder ein Femtosekunden-Laser noch ein Mikrokeratom zum Einsatz, beides neuere Instrumente, die vorwiegend dazu dienen, den Diskomfort nach der Operation zu verringern und die Rehabilitation zu beschleunigen. Gelasert wird direkt an der Hornhautoberfläche, nach Entfernung der oberflächlichsten, äußerst dünnen Epithelschicht. Die Hornhaut bleibt deshalb insgesamt dicker, und somit ist diese Operationsmethode vor allem bei einer dünnen Hornhaut empfehlenswert – oder sogar die einzig mögliche Behandlungs-Methode. Auch bei manchen Berufsgruppen, bei Polizisten zum Beispiel oder bei Soldaten ist die Oberflächenbehandlung angebracht, und bei der Ausübung von Kampfsport ist eine PRK oder LASEK die Methode der Wahl, da später die Hornhaut ohne Hornhautdeckelchen gegen Schläge unempfindlicher ist. Leider lassen sich Oberflächenbehandlungen nicht bei allen Werten durchführen. Am besten Sie besprechen sich hierüber mit Ihrem Augenarzt. Übrigens, auch wer sehr große Angst vor Operationen hat, kann von einer LASEK profitieren, denn die Operation selbst ist schneller durchgeführt, und zudem angenehmer für den Patienten.
Direkt im Anschluss an die Operation wird mit den Tropfen begonnen. Diese ersten Tropfen träufeln wir noch Operationssaal ein. Während der ersten Stunden benötigen Sie dann lediglich die antibiotischen Tropfen, die Sie alle drei Stunden, wenn Sie wach sind, einträufeln. Am nächsten Tag beginnt dann im Regelfall die Routinemäßige Tropftherapie. Das heißt, Sie benutzen weiterhin die antibiotischen Tropfen, jetzt aber  drei mal am Tag während der Wachstunden. Weiterhin fangen Sie an dem Tag mit den Kortison-Tropfen an, ebenfalls drei mal am Tag während der Wachstunden. Dabei werden Sie die antibiotischen Tropfen eine Woche, die Kortison-Tropfen hingegen zwei Wochen lang anwenden. Tränenersatzmittel, mit denen Sie ebenfalls am Tag nach der Operation anfangen, werden für die ersten vier Wochen alle zwei Stunden, danach, im Regelfall ein paar Monate, meist drei bis vier Mal am Tag eingeträufelt. Dabei gilt,  schon vorher leicht trockene Augen hatte, viel am Bildschirm sitzt und sich in klimatisierten Räumen aufhält, wird etwas häufiger und länger tropfen müssen als andere, die sich vielleicht viel im Freien aufhalten können.